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Joel Frederiksen, Künstlerischer Leiter
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Masters of Song: John Dowland und Franz Schubert

 
Renaissance trifft auf Romantik 

Zwei Großmeister der Liedkunst aus entfernten Zeiten und Ländern: John Dowland, der englische Lautenlied-Komponist der Ära von Elizabeth I., repräsentiert einen Höhepunkt des Gesangs. Bekannt als virtuoser Lautenspieler reiste er quer durch Europa inklusive Deutschland, wo er am Hofe des Landgrafen Moritz von Hessen Erfolge feierte. Zwischen 1598 und 1606 wirkte er am Hof König Christians IV. von Dänemark. Dowland schrieb Lieder mit reicher polyphoner Begleitung wie Flow my Teares oder I saw my lady weepe, deren Texte von englischer Renaissance-Melancholie geprägt sind. 200 Jahre später schrieb Franz Schubert Lieder zur Gitarre, einem Instrument, das er selber spielte. Die vertonten Verse sind ähnlich expressiv und voller Melancholie bzw. „deutscher Sehnsucht“. Der Tod und das Mädchen, Ständchen und Erlkönig erklingen mit romantischer Gitarren- und Cellobegleitung. Die ein- und zweistimmigen Werke beider Komponisten werden von der legendären Emma Kirkby und Joel Frederiksen dargeboten.


Interpreten:

Joel Frederiksen - Bass, Laute, musikalische Leitung
Emma Kirkby - Sopran
Michal Gondko - Laute, romantische Gitarre
Domen Marincic - Viola da gamba, Cello