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Joel Frederiksen, Künstlerischer Leiter
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Fürchtet euch nicht!

Geistliche Musik (Lieder und Sonaten) der deutschen Barockzeit – von einigen ihrer Hauptvertreter wie Heinrich Schütz, Dietrich Buxtehude und Christoph Bernhard

Das Programm beginnt mit Stücken von Heinrich Schütz aus seinen Kleinen Geistlichen Konzerten. Sowohl die Besetzungsgröße als auch die spezifische musikalische Intimität und Innigkeit können auf die Einwirkungen des 30-jährigen Kriegs zurückgeführt werden. Als beste Beispiele hierfür dürfen Ich liege und schlafe für Bass und Eile mich, Gott, zu erretten für Sopran gelten. In Wann unsere Augen schlafen ein bringt Schütz zwischen Sopran und Bass höchst ausdrucksvoll Chromatik zum Einsatz. Christoph Bernhard war ein Schüler von Schütz und wurde für seine Abhandlung über den Gesang berühmt, die heute noch oft studiert wird. Aber seine Kompositionen sind nicht weniger wichtig bzw. eindrucksvoll: O welch eine Tiefe des Reichtums ist ein virtuoses Stück für Bass und zwei Violinen und Herr wer wird wohnen ein wunderschönes Duett für Sopran und Bass. Instrumental-Sonaten von Johann Rosenmüller und Dietrich Buxtehude fügen diesem Bild des deutschen Musiklebens im 17. Jahrhundert weitere Farben und Tiefe hinzu. Das Programm wird abgerundet durch die überbordende vokale wie instrumentale Klangfülle, die in den Werken für zwei Stimmen, zwei Violinen und Continuo in beispielsweise Iß dein Brot mit Freuden von Schütz und Buxtehudes Fürchtet euch nicht! entsteht.

Interpreten:

Joel Frederiksen – Bass, Erzlaute
Julla von Landsberg – Sopran
Karen Walthinsen – Violine
Kumiko Yamauchi – Violine
Axel Wolf – Theorbe
Michael Eberth – Orgel
Domen Marincic – Viola da Gamba, Violone