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Joel Frederiksen, Künstlerischer Leiter
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Orpheus, I am

Englische, französische und italienische Lautenlieder aus der CD Orpheus, I am, die bei der Kritik große Zustimmung fand.

Eine faszinierende Reise in die Welt der englischen, französischen und italienischen Musik der Renaissance bis zur frühen Barockzeit. Lieder, die sich mit den wichtigsten Lebensfragen befassen – mit der Liebe und dem Krieg bis hin zu einer hinreißenden Lobpreisung des Tabaks! Die musikalische Stimmung des Abends spiegelt sich im Eingangslied, „Orpheus, I am“ von Robert Johnson, in dem die Bassstimme zu den Tiefen des Wortes „hell“ hinunterführt und somit die unachtsamen Liebenden vor den Gefahren der blinden Leidenschaft warnt. Dargeboten wird hohe Poesie, leidenschaftlich vertont von den besten Komponisten ihrer Zeit. Virtuose Kunstlieder des Italieners Giulio Caccini kontrastieren dabei anrührende Balladen wie „Fortune, my foe“. Frühe Lieder in altfranzösischer Sprache mit ihren reizvollen rhythmischen Nuancen klingen teils tief bewegend wie „Triste fortune“ und teils auch übermütig, wie das Zecherlied „Qui veut chasser une migraine“. Thomas Campion ist mit einem Lied über das Mädchen, das nie „Nein“ sagt, vertreten und Alfonso Ferrabosco mit einer stimmungsvollen Miniatur zu einem Text von Ben Jonson „So beautie on the water stood“.

Interpreten:

Joel Frederiksen – Bass, Laute und Arciliuto
Domen Marincic – Viola da Gamba
Sven Schwannberger – Theorbe, Laute und Flöten

Auch als Solo Program mit: Joel Frederiksen – Bass, Laute und Erzlaute

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